Das DiGA-Verzeichnis
Alle digitalen Gesundheits-Anwendungen auf einen Blick

Das DiGA-Verzeichnis zeigt Patienten alle Infos zu Digitalen Gesundheitsanwendungen: Übersicht und Details zu Apps auf Rezept, Erfahrungen, Kosten und Hilfe.

Alle Apps im DiGA-Verzeichnis
So bewerten Patienten die DiGAs
Hilfe und Support bei Einrichtung und Anwendung

Grundlegendes zu DiGAs

Digitale Gesundheitsanwendungen sind Apps, die als Medizinprodukt zugelassen sind. Sie bieten eine zeitgemäße Form der medizinischen Grundversorgung. Patienten und Patientinnen wenden die DiGA selbst an, in manchen Fällen zusammen mit dem Arzt oder Therapeuten.

Warum heißen DiGAs auch "Apps auf Rezept"?

Apps auf Rezept sind Digitale Gesundheitsanwendungen, die vom Arzt kostenfrei verordnet oder von der Krankenkasse direkt übernommen werden.

Welche DiGAs gibt es – und für was sind sie gut?

Die Apps auf Rezept im Verzeichnis sind nach ihrem Anwendungsbereich verschiedenen Kategorien zugeordnet. Auf die Kategorie klicken, vergleichen und die richtige DiGA finden.

Auf welchen Plattformen (Apple iOS, Google Android, Web) sind DiGAs verfügbar?

DiGAs für Apple iOS werden im Apple App Store als Download angeboten. DiGAs für Android werden im Google Play Store als Download angeboten. Web Apps werden direkt auf einer Webseite freigeschaltet. Zum Aktivieren jeder DiGA wird ein Freischaltcode der Krankenkasse benötigt.

Apple iOS
15 von 28 DiGAs
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Google Android
15 von 28 DiGAs
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Web
16 von 28 DiGAs
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Wieviele DiGAs haben eine vorläufige Zulassung, wieviele eine dauerhafte Zulassung?

Neben "dauerhaft aufgenommen" DiGAs ins DiGA-Verzeichnis gibt es auch "vorläufig aufgenommene" DiGAs. Für vorläufig aufgenommene DiGAs ist vorgesehen, dass sie den formellen Wirksamkeits-Nachweis innerhalb eines Jahres einreichen. Bei erfolgreicher Prüfung ändert die App dann ihren Status von "vorläufig aufgenommen" in "dauerhaft aufgenommen".

Verschreibung und Anwendung

Digitale Gesundheitsanwendungen sind die zeitgemäßen Therapiebegleiter und ermöglichen einen größeren Therapieerfolg.

Patienten wenden DiGAs an zur Unterstützung bei Erkennung, Überwachung, Behandlung und Linderung von Krankheiten, Verletzungen oder Behinderungen.

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Wie und woher kann ich eine DiGA bekommen?

Ärzte und Psychotherapeuten können DiGAs verschreiben. Die Krankenkasse vergibt dann einen kostenlosen Freischaltcode für die App.
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Wie kann ich mein DiGA-Rezept oder e-Rezept für die DiGA einlösen?

Der Freischaltcode für die Anwendung kommt von der Krankenkasse. Mit ihm wird die App kostenfrei für den Patienten oder die Patientin aktiviert.
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Was kostet eine DiGA für mich als Patient?

Alle Kosten für DiGAs werden von den gesetzlichen und vielen privaten Krankenkassen übernommen. Voraussetzung ist ein eingetragenes Krankheitsbild.

Beispiel:

Patient, 0 EUR für 3 Monate

Krankenkasse, bspw. 339 EUR für 3 Monate

Die drei Neuesten

Diese 3 DiGAs wurden von Nutzern im Google Play Store und Apple Store am besten bewertet.

Cara Care
Verdauung
Aufgenommen
26.12.2021
Details
HelloBetter ratiopharm chronischer Schmerz
Muskeln, Knochen und Gelenke
Aufgenommen
18.12.2021
Details
Kranus Edera
Nieren und Harnwege
Aufgenommen
18.12.2021
Details

Die drei Besten

Diese 3 DiGAs wurden von Nutzern im Google Play Store und Apple Store am besten bewertet.

Rehappy
Herz und Kreislauf

Apple App Store

3.8 · 6 Bewertungen

Google Play Store

4.9 · 5 Bewertungen
Details
Kranus Edera
Nieren und Harnwege

Apple App Store

4.9 · 14 Bewertungen
Details
Oviva Direkt für Adipositas
Hormone und Stoffwechsel

Apple App Store

4.6 · 905 Bewertungen

Google Play Store

4.7 · 4702 Bewertungen
Details

FAQ

Für die häufigsten Fragen in Bezug auf DiGAs finden Sie hier direkt eine Antwort.

Manche DiGAs bieten auch Modelle für Selbstzahler an. Informationen hierzu finden Sie auf der jeweiligen Seite der DiGA oder des Herstellers.

Das vom Arzt oder Psychotherapeuten ausgestellte Rezept leiten Sie an Ihre Krankenkasse weiter. Anschließend erhalten Sie von der Krankenkasse einen Freischaltcode, mit dem Sie die App (nach Download im App Store) oder die Webanwendung aktivieren und im Anschluss für die Verschreibungsdauer unbeschränkt nutzen können.

Alle DiGAs sind Medizinprodukte und unterliegen somit einer strengen Kontrolle und hohen Sicherheitsstandards. Diese Standards sind festgelegt in der europäischen Medizinprodukteverordnung (Medical Device Regulation) sowie der Digitalen-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV). Das deutsche Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte wacht über die Zulassung von Arzneimitteln und Medizinprodukten und ihre Risikoerfassung und -bewertung. Ziel ist die Erhöhung der Sicherheit dieser Produkte und damit der Patientensicherheit. Sie können deshalb davon ausgehen, dass Ihre DiGA sicher in Anwendung und Datenschutz ist und die medizinische Zweckbestimmung bei entsprechender Anwendung erfüllt.

Durch Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) wird Patienten und Patientinnen eine zeitgemäße Behandlung ermöglicht, unabhängig von Ort, Geld und Verfügbarkeit von medizinischem Personal. Damit tragen DiGAs maßgeblich dazu bei, das Gesundheitswesen zu digitalisieren. DiGAs, elektronische Patientenakten und Video-Sprechstunden schaffen neue Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten und vereinfachen die Kommunikation zwischen Arzt und Patient. So wird die Effizienz in der Gesundheitsversorgung – auch dezentral – verbessert.

DiGAs sind digitale Gesundheitsanwendungen, die über den Browser oder eine mobile App von Patienten direkt angewendet werden können – oder von Patient und Arzt gemeinsam. Sie erfüllen einen medizinischen Zweck und dienen dazu, Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln. Die Hauptfunktion einer DiGA ist digital und besitzt einen positiven Versorgungseffekt. DiGAs können mit anderen Geräten oder Softwarekomponenten kombiniert werden. DiGAs sind immer zertifizierte Medizinprodukte niedriger Risikoklasse. Sie dienen der medizinischen Grundversorgung, können von Ärzten und Psychotherapeuten verschrieben werden und sind dann durch gesetzliche Krankenkassen erstattungsfähig. Alle Digitalen Gesundheitsanwendungen sind durch das Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen und im DiGA-Verzeichnis gelistet.

Aktuell werden die DiGAs verschiedenen Kategorien zugeordnet, die eine grobe Orientierung für den Anwendungsbereich geben. Die konkrete Indikation der einzelnen DiGAs finden Sie auf der entsprechenden Detailseite. Die Liste der zugelassenen Apps im DiGA-Verzeichnis wird ständig erweitert. Es gibt viele Anträge auf DiGA-Zulassung, die aktuell beim Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geprüft werden. Wenn Sie also heute noch keine DiGA für Ihr Krankheitsbild entdecken, können Sie sich regelmäßig auf dieser Seite über die neuesten DiGAs informieren.

Als Grundausstattung ist bei den meisten DiGAs Internetzugriff sowie ein Endgerät erforderlich. Wenn Sie die DiGA auf einem Smartphone oder Tablet mobil nutzen möchten, müssen sie die DiGA-App im App Store downloaden. Wenn Sie Ihre DiGA am Desktop (Bildschirm) Ihres PCs oder Laptops verwenden möchten, ist eine DiGA als Webanwendung das Richtige für Sie. Auf welchen Plattformen eine DiGA verfügbar ist, finden Sie auf der Detailseite. Für eine optimale Verwendung der DiGA beachten Sie bitte die Angabe des Herstellers zu Kompatibilität von Hardware und Software.

Alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland übernehmen die Kosten für die Nutzung einer ärztlich verschriebenen DiGA. Für private Krankenkassen liegen bis jetzt keine einheitlichen Regelungen vor. Am besten erkundigen Sie sich daher individuell bei Ihrer Krankenkasse.

Damit eine Digitale Gesundheitsanwendung ihre Wirkung entfalten kann, muss sie regelmäßig angewendet werden. Für die Erstverordnung einer DiGA stellen Arzt oder Ärztin, Psychotherapeut oder Psychotherapeutin meist ein Rezept für den Zeitraum von 90 Tagen aus. Jedoch liegt die empfohlene Mindestanwendungsdauer oft bei 6 bis 12 Monaten oder länger. In diesem Fall ist eine Folgeverschreibung notwendig. Für die Folgeverschreibung ist nicht immer ein Arztbesuch erforderlich. Wenn die Indikation in der Krankenakte vermerkt ist, dann kann die Folgeverschreibung direkt über die Krankenkasse erfolgen. Die Anwendungsdauer von DiGAs ist unterschiedlich. Manche DiGAs haben eine Höchstdauer der Anwendung, andere sind auf Langzeitanwendung ausgelegt.